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G12Live - Würzburg

Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
(Johannes 8:32)

Brief an die Familie

Weißt du warum du dich in der Kirche nicht wohl fühlst? Weil du immer noch auf die Welt um dich herum hörst.

Viele schauen auf die Kirche durch ein Prisma dieser Welt, das sind Prinzipien, Gefühle, Position, Alltag. Deswegen siehst du noch nicht die Beziehungen in der Kirche, die auf der Treue aufgebaut sind. Treue ist die wichtigste Grundlage der Liebe. Sei ehrlich, was bedeutet für dich Liebe? Worte, Umarmungen, gezwungenes Lächeln, Küsse, Sex? Ich will jedem von euch sagen: „Ich liebe Dich!“ Nun wirst du zweifeln. Und weißt du worin meine Liebe für jeden von euch besteht?

Ich bin dem Gott treu und liebe Ihn sehr. Im Jahr 2009 begann Gott in mein Leben zu sprechen, darüber zu sprechen, dass ich anfangen soll Seinen Kindern zu dienen. Glaub mir, der himmlische Vater sagte es mir mehrmals. Und jedes Mal war ich damit nicht einverstanden.

Jedes Mal, wenn ich hörte, dass ich beginnen soll zu dienen, ging ich nach Hause und erzählte es meiner Frau. Wir beide sahen darin nur eine Phantasie. Ich wusste nicht, wie man Seinen Kindern dient, weil ich nie damit konfrontiert wurde, ich kannte den Gott nicht, ich kannte Seinen Dienst nicht, ich wusste nicht was eine Kirche von Jesu Christi ist.

Im Jahr 2010 haben wir einen Schlussstrich in der Ukraine gezogen und kamen nach Deutschland. Schwangere Frau, kleiner Sohn und ich mit einem zeitlich begrenzten Studentenvisum, ohne Erlaubnis in Deutschland zu arbeiten. Für uns war dies eine neue Etappe in unserem Leben. Studienjahr und Arbeit als Zeitungszusteller. Jedes Mal, wenn ich durch die Stadt mit einem Bündel Zeitungen in der Hand lief, stellte ich Gott eine Frage: “Gott ist das alles, was in meinem Leben sein wird und im Leben meiner Familie?“ Es war sehr schwierig mit sich selbst zu kämpfen, da in der Ukraine war ich in einer anderen Position, ein Abschluss in Rechtswissenschaften, gearbeitet als Offizier bei der Polizei... War immer im Kreis der Menschen, die wichtige Positionen und Ämter hatten. Und dann die Position als „Niemand“. Und sobald ich in diese Position kam, bin ich im Juni 2011 auf einem Encounter dem Gott begegnet, in Mannheim. Ich sah dort ein echtes Team, das dem Gott dient. In dem Moment habe ich verstanden, dass ich selbst die Einstellung zu Gott und Seiner Kirche ändern muss. Aber drei Monate nach dem Encounter, haben wir mit Elina erfahren, dass man uns von der Kirche verbannen möchte, die wir besuchten. Wir haben die Entscheidung getroffen die Kirche zu verlassen, dem Pastor offen und ehrlich über unseren Austritt zu sagen. Die Familie des Pastors tat viel Gutes für uns, aber sie konnte uns nicht verstehen, da wir eine echte Begegnung mit Gott erlebt haben.

Wir wussten nicht, was aus uns wird, aber wir wussten, dass Gott mit uns war.

In unserem Leben fingen an übernatürliche Dinge zu passieren. Mir wurde ein Visum mit dreijährigen Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis ausgestellt. Es war ein Sieg. Danach bewegte mich der Heilige Geist abends zu einem Gottesdienst in der amerikanischen Kirche zu fahren, wo ein Pastor gepredigt hat, der aus Amerika kam. Als er zu mir kam, umarmte er mich und begann mit mir zu reden, er sprach und weinte. Ich habe kein Wort Englisch verstanden. Es passierte so: er sprach auf Englisch, ein Mann hat es ins Deutsch übersetzt und von Deutsch hat man mir ins Russisch übersetzt. Seine erste Worte: “Bist du bereit? Bist du bereit anzufangen Mir zu dienen?“ Gott persönlich hat mich angesprochen, denn in den Armen diesen Dieners fiel ich in irgendeine Tiefe. Aber dieses Mal willigte ich ein und sagte Gott: "Ich bin bereit!"

Mit Freude habe ich Elina erzählt, dass diesmal Gott zu mir über einen mir unbekannten Menschen gesprochen hat. Aber als wir unser Leben analysierten, hatten wir wieder Zweifel. Wir fingen an zu beten und Gott zeigte eine Vision: einen dunklen Gang und am Ende auf dem Boden war ein riesiges Feuerzeichen G12. Ich sah dort ein echtes Team, das dem Gott dient. Eine Woche danach bekamen wir einen Anruf vom Pastor Alexander Kleninger (Pastor der Gemeinde, wo ich auf dem Encounter war) und fragte, was Gott uns offenbart hat. Ich erzählte ihm die Vision, und alles, was mit uns geschehen ist, er hörte mir zu, danach sagte er, dass wir uns in einer Stunde über Skype sprechen werden. Dies war eine Gruppe (im Skype), geführt von Andrey Shapovalov und seiner Frau Svetlana, und anderen Pastoren, die in der Vision G12 dienen. Sie opferten ihre Zeit und halfen so den Familien, denen Gott offenbart hat in der Vision G12 zu dienen. Was uns überrascht hat, es war kostenlos. Für uns war dies eine weitere Bestätigung, dass Gott uns führt. Sobald der erste Kontakt mit der Gruppe im Skype beendet war, konnten wir es gar nicht fassen, dass Gott uns hiermit in den Dienst bringt, wir fingen an zu beten und im Gebet donnerte es in unserem Haus, es war ein Gefühl als wäre es ein Erdbeben gegeben. Das Kinderspielzeug vom unseren jüngsten Sohn begann sich selbst zu drehen und zu leuchten. Es war ein Moment der Furcht und zugleich der übernatürlichen Kraft. Später sind alle Haushaltsgeräte durch Überlastung des Stromnetzes kaputt gegangen.

So begann unser Gottesdienst. Nächste Woche wurde Elina sehr krank, sie hatte so hohes Fieber, dass sie dachte, sie würde sterben. Voller Angst rief ich den Pastor Alexander Kleninger an, aber er antwortete, es sei toll, dass wir in einen echten Gottesdienst eintreten, dann habe ich gefragt, wie soll ich anfangen zu predigen, er sagte: „ Höre auf den Heiligen Geist!“ Natürlich, seine Antwort hat uns nicht begeistert. Dann sprach Gott zu uns, dass wir unser Geschäftsleben aufgeben müssen. Wir haben unseren letzten Handel nicht zu Ende geführt und sind den Verpflichtungen nicht nachgekommen, wir sandten das zur Verfügung gestellte Geld zurück in die Ukraine. Wir erkannten, dass unser altes Leben zu Ende ging.

In dem Land, in welches uns Gott geführt hat, waren wir Fremde, wir lebten in einer Stadt, in der wir mit keinem kommunizieren konnten, unser Telefon war immer still. Wir mussten beten und fasten für diese Stadt. Sag mir, hättest du genug Glauben, einen Raum in dem Festsaal des russischen Restaurants zu mieten, darin Gottesdienste abhalten, mit dem Wissen, dass Gott Seine Kinder hierher führen wird? Beten, wenn über dir ein Restaurant betrieben wird. Liebsten! Ich habe keine Angst vor diesem Wort, denn für jeden von euch haben ich und meine Ehefrau gebetet und gefastet, ohne euch zu kennen. Ich möchte mich nicht erheben, damit möchte ich euch sagen, dass ich euch liebe! Meine Liebe zu dir ist, dass meine Familie alles aufgegeben hat und jetzt hier dient. Denkst du, dass meine Familie keinen Bedarf hat nach Heilung, Finanzen…?

Warum spreche ich darüber, weil dafür fast das ganze Christentum betet. Das Christentum übernimmt das Fasten nur für eigene Bedürfnisse: den Gott zu hören, zu lieben, für die Heilungen. Wie lange ist es her, als du für jemanden gefastet hast, den du nicht kennst? Du kannst mir sagen: „Dir hat es Gott gesagt, zu dienen!“ Dann habe ich eine Gegenfrage: „Was sagt Gott dir?“ Gott spricht zu allen, egal in welcher Position du dich befindest. Gott hat für jeden seine eigene Bestimmung, nur nicht jeder nimmt diese Bestimmung an. Heute muss man nur eins verstehen – die Kirche Gottes ist für starke!!!

Beim lesen der Bibel, habe ich niemanden erkannt, der Gott geliebt hat und war schwach, war feige, war nicht risikobereit, lebte in Angst und Sorgen um sein Leben. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. (Matthäus 7:21)

Glaube mir, den Willen Gottes kann nur ein Starker erfüllen, der die wichtigsten Prinzipien besitzt – Loyalität, Mut, Risiko… Es tut weh auf die zu schauen, um die man sich Sorgen macht, denen man dient, für die man betet, fastet, und diese Menschen betrügen weiterhin den Gott. Sie betrügen nicht im Gesetz(d.h. deine Sünden sind durch das Blut Jesu Christi rein gewaschen worden), sondern in den Prinzipien des himmlischen Königreiches. Wenn jeder von uns Gott wirklich lieben wird, dann werden wir uns und die Menschen um uns herum mit ganz anderen Augen sehen. Wenn du verstehst, wie schwierig es ist Gott zu dienen, wirst du Ihn nicht mehr bitten deine Bedürfnisse zu erfüllen, nicht mehr beten und fasten für die Wunder, die Heilung oder Wiederherstellung der Beziehungen zu den Verwandten oder den Nachbarn. Du wirst dein Leben dem Gott geben, damit Er dich als Seine Quelle benutzen kann.

Hast du dir schon mal diese Frage gestellt: „Wen liebst du und aus welchen Grund?“ Kannst du einen Menschen lieben, dafür, dass er vom Gott erschaffen wurde? Freust du dich darüber, wenn du eine neue Person im Gottesdienst oder einem Hauskreis siehst und, dass man dieser Person mehr Aufmerksamkeit schenkt als dir? Warum bist du auf der Suche nach den Dingen, die dir in einer anderen Person fehlen? Ein Mensch – ist der Träger von ALLEM.

Wie so oft, alles, was ein Mensch seit seiner natürlichen Geburt in diese Welt freigibt, ist vom Teufel gesät – Lügen, Verrat, Neid, Angst, Enttäuschung… Doch nach der Wiedergeburt, die Erkenntnis deiner Position bei der Begegnung mit Gott, kannst du ganz einfach und ruhig all deine Funktionen, Prinzipien, Gefühle, die Gott in dein DNA hineingelegt hat, in dein natürliches Leben freigeben. Das bedeutet, das alles ist in dir: Liebe, Freude, Treue, Vertrauen, Ruhe…

Gott hat dir alles gegeben!

Matthäus 25:14-29
14 Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an.
15 Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort
16 begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu.
17 Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu.
18 Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.
19 Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen.
20 Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.
21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
22 Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen.
23 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
24 Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
25 weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder.
26 Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe.
27 Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten.
28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
29 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Viele Menschen haben Angst davor sich zu beflecken und viele fürchten sich davor verurteilt zu werden. Viele bitten nach Sachen, die sie bereits haben, versuchen damit ihre erste Liebe zu beschützen, die Freude, ohne die Treue, den Glauben und das Risiko zu nutzen versuchen sie sich die Vorteile der Liebe, der Freude, der Treue … und vieles anderes seines Nächsten zu Nutze zu machen. Als du das erste Mal dem Gott begegnet bist und hast verstanden, was du gefunden hast, genau das, was du dein ganzes Leben lang gesucht hast, in dem Moment wurdest du von den Gefühlen der Liebe, der Freude und der Ruhe überfüllt, dass all deine Niederlagen zu Ende sind, du warst in diesem Moment bereit alles zu geben was du hattest. Stimmt doch, oder?

Aber es kam ein Punkt im Leben, dass man dich überreden muss irgendetwas für Gott zu tun, es kam der Punkt, wo man es aus dir herausziehen muss, diese klein gehaltene Treue. Um deinen Zehnten zu betteln, für Gott. Dich zu bitten, eine halbe Stunde früher zum Gottesdienst zu kommen, dich zu bitten, außerhalb der Gottesdiensten zu kommen, dich zu überzeugen zu den Hauskreisen zu kommen, die für dich so notwendig sind. Du musst wissen, wenn du allein bist, wirst du angegriffen werden, unabhängig davon, ob du ein Gesalbter bist oder nicht, ein Prophet bist oder der viel über Gott weißt. Die Zeit ist gekommen, wo jeder von euch das abgeben muss, was in dir ist, was Gott in dich hineingelegt hat. Jeder von uns hat zwei Möglichkeiten, auszusteigen oder in die nächste Ebene der Beziehung zu Gott hineinzugehen. Ich, meine Ehefrau, wir lieben Gott sehr! Wir werden weiterhin das Evangelium predigen, in dem der Weg zur Wahrheit, Liebe, Freude, Ruhe und Ewigkeit sich befindet!!! Wir werden weiterhin die Vision Jesu Christi tragen, die tausende Menschen aus dem Abgrund holen wird!

Jesus sagte zu Seinen Jüngern nicht, geht und spricht zu den Menschen über die Liebe, Er sagte, tragt das Wort, in dem sich alles befindet.

Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben. (1. Johannes 3:16)

Diesen Brief an die Kirche möchte ich mit dem Wort vom Paulus beenden: Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der herzlichen Liebe, die Christus Jesus zu euch hat. (Philipper 1:8)

Danke Dir himmlischer Vater!

Amen!